Der mutterschutzrechtlichen Gefährdungsbeurteilung nach der Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz (MuSchArbV) kommt eine besondere Bedeutung zu. Die Beurteilung der Arbeitsbedingungen von Arbeitnehmerinnen hinsichtlich des Mutterschutzes ist rechtzeitig durchzuführen, um im Falle einer Schwangerschaft von Anfang an (rechtzeitig) und bevor eine Gefährdung für die werdende Mutter oder das ungeborene Kind entsteht, die erforderlichen Schutzmaßnahmen treffen zu können. In jedem Einzelfall ist anhand der konkreten Arbeitsbedingungen und unter Berücksichtigung der Immunitätslage der werdenden Mutter zu prüfen, welche Tätigkeiten die Schwangere in welchem Umfang weiterhin durchführen darf. Der Betriebsarzt ist bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung mit einzubeziehen. Die Weiterbeschäftigung der werdenden Mutter durch Umsetzung auf einen Arbeitsplatz ohne Umgang mit Kindern hat grundsätzlich Vorrang vor einer Freistellung vom Dienst.

Arbeitsmedizin
Sebnem Reich

Sebnem Reich

Fachärztin für Arbeitsmedizin/Betriebsärztin


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